Exkurs: Kebekus bei Air Berlin - dort auch Massenentlassung geplant - "Im Schweinsgalopp"


#1

Hier der nächste Mist, den der Ins-Verwalter mit anzettelt: :grinning:
Der kann nicht anders… :kissing_heart:
Wisst ihr noch, wie man erst vor einem Monat die plötzlichen Krankheitsausfälle dort hatte, und den Piloten versprach, man hätte bessere Chancen den Betrieb weiterzuführen, wenn alle wieder zu Arbeit kämen?
Und jetzt kommt der Dank in Form von Massenentlassungen. Schon wieder eine platte Lüge von Kebekus und Co. - Die wollten ja nicht glauben, daß es so kommen würde… :smirk: :roll_eyes:

Betriebsrat von Air Berlin rechnet mit Kündigungswelle

Von: dpa
Letzte Aktualisierung: 7. Oktober 2017, 12:16 Uhr
Air-Berlin-Maschinen
Air-Berlin-Maschine auf dem Flughafen in Berlin-Tegel. Foto: Wolfgang Kumm/Archiv
BERLIN. Für die Beschäftigten der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin wird die Lage immer ernster: Der Betriebsrat stellt sich auf massenhafte Entlassungen ein.

Das geht aus einer Mitarbeiterinformation des Betriebsrats Nord hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorlag. In dem internen Papier heißt es: „Alle Mitarbeiter werden gekündigt!!!” Ziel sei es, die nötigen Verhandlungen noch im Oktober „final abzuschließen”. Zuvor hatte die „Bild”-Zeitung am Freitagabend darüber berichtet. Der Sprecher der Airline, Ralf Kunkel, wollte sich dazu nicht äußern.

Die Gewerkschaft Verdi kritisierte dies scharf: „Wir sind entsetzt und erwarten, dass Air Berlin zügig Stellung nimmt zu den Kündigungsvorwürfen. Man spielt nicht mit dem Schicksal von tausenden Beschäftigten!”, sagte Christine Behle, Mitglied des Verdi-Bundesvorstandes, am Samstag.

Der Betriebsrat Nord vertritt unter anderem die Mitarbeiter der Verwaltung am Standort Berlin. Nach Angaben von Gewerkschaften sind das in der Hauptstadt etwa 1000 Mitarbeiter. Die „Bild”-Zeitung berichtete auf ihrer Internetseite, dass den Beschäftigten, die noch für den Flugbetrieb gebraucht würden, zum 28. Februar nächsten Jahres gekündigt werden solle.

Die bisher zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft mit mehr als 8000 Beschäftigten hatte Mitte August Insolvenz angemeldet. Vorerst geht der Flugbetrieb weiter, weil der Bund mit einem Kredit einsprang.

Der Betriebsrat empfiehlt in seinem Schreiben: „Alle Kollegen sollten zur Jobbörse gehen und/oder sich bei den entsprechenden Suchmaschinen (…) anmelden.” Die Abwicklung von Air Berlin und der Arbeitsplätze werde „im Schweinsgalopp” umgesetzt. Zuvor sollen sich die Fronten zwischen der Geschäftsleitung und dem Betriebsrat verhärtet haben.

Nach dpa-Informationen will Air Berlin Anfang der kommenden Woche Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern führen. Zuletzt hatten Air Berlins Generalbevollmächtigter Frank Kebekus und Vorstandschef Thomas Winkelmann den Beschäftigten noch Hoffnung gemacht: Es gebe gute Kaufinteressenten für die Fluggesellschaft und sie könnten 80 Prozent der beschäftigten übernehmen.

Am Freitag war bekannt geworden, dass die Angebotsfrist für die Techniksparte der insolventen Fluggesellschaft zum zweiten Mal verlängert wurde. Angebote sind nun noch bis zur übernächsten Woche möglich, wie ein Sprecher sagte. Ursprünglich sollte die Frist Mitte September enden, dann an diesem Freitag.

Verdi hatte zudem mitgeteilt, man habe mit Air Berlin und deren Techniksparte einen sogenannten Rahmentarifsozialplan ausgehandelt. Damit seien die Voraussetzungen für eine Auffanglösung für die Beschäftigten geschaffen, so die Gewerkschaft. Die nun eingetretene Situation bezeichnete Gewerkschafterin Christine Behle als „absurd”.

Eine Transfergesellschaft sei möglich, sagte Behle dem RBB - „allerdings fehlt das Geld, weil die Erwerber blockieren”. Zugleich kritisierte sie, dass Air Berlin nicht bereit gewesen sei, die Frage der Finanzierung einer solchen Gesellschaft mit in die Verhandlungen mit Kaufinteressenten zu nehmen. „Offensichtlich wurden die Verhandlungen durch den Druck der Erwerber an dieser Stelle blockiert. Das ist verantwortungslos.”

Kebekus und Winkelmann verhandeln mit der Lufthansa und mit Easyjet über den Verkauf, das Geschäft soll bis zum kommenden Donnerstag (12. Oktober) unter Dach und Fach gebracht werden. Die Lufthansa will insgesamt 93 der noch 134 Flugzeuge übernehmen, Easyjet 27 bis 30.


#2

ich glaube nicht das es bei den 1000 Mitarbeiter bleibt , es ist ja bei Cinram ja auch

nicht bei 420 Mitarbeiter geblieben .


#3

Da sage ich nur Rip Air Berlin.
Hier wird der Kebekus schon dafür sorgen das alle Mitarbeiter dem Arbeitsmarkt hinzugefügt werden.
Davon lebt er


#4

Der Kebekus macht ja wieder richtig Kasse.
Schön das sich das Arbeiten zumindestens für einen Lohnt


#5

Der Klebekuss lebt davon, der kann auch nur das.
Diese Materie ist eigentlich schnell erlernbar: Sollen wir das auch machen? Marode Firmen abzocken und abwickeln? Das scheint doch eine einfache Kiste zu sein. :joy:


#6

Sie gallopieren dem
Geld hinterher, sonst müsste der Kekebus ja am Hungertuch nagen:

Wenn die nur eine Mio auf dem Konte haben, dann ist das ja viel zu wenig: Die könnten ja verhungern.
Dabei haben sie etliche Mio Euros, und schämen sich nicht.


#7

Vielleicht sollte man mal zur Abwechslung
Betrügerkanzleien
schliessen ?!

Wird langsam Zeit:

Denn diese Insolvenz-Gesetze sind für Heuschrecken ein Leckerbissen zur Selbstbereicherung
Was denkt sich ein Staat eigentlich dabei? Oder Politiker ? In wessen Lobby haben sie dann diese Gesetze entwickelt? Aha: Für die Anwälte und Gerichte?


#8

Genau der arme Mann müsste sonst verhungern